Das war der Mädchenbeirat 2025!

Das war der Mädchenbeirat 2025!

Der Mädchenbeirat fand von Freitag, 10. bis Sonntag, 12. Oktober 2025 in Wels statt. Eine vielfältige Gruppe junger Menschen aus ganz Österreich kam zusammen, um ein Wochenende lang in einen intensiven Austausch zu gehen und gemeinsam jene Projekte auszuwählen, die im kommenden Jahr von der Hil-Foundation unterstützt werden.

Ankommen, Kennenlernen & Einstieg ins Wochenende

Die Teilnehmer*innen reisten aus unterschiedlichen Bundesländern an und hatten nach ihrer Ankunft Zeit, sich zu orientieren und in Ruhe anzukommen. Beim ersten Zusammentreffen wurden sie herzlich begrüßt – unter anderem mit kleinen Goodie Bags – und es folgte eine offene Vorstellungsrunde, in der auch bevorzugte Pronomen abgefragt wurden.

Über spielerische Methoden näherten wir uns ersten feministischen Fragen und Themen an. Gemeinsam wurden Regeln für ein respektvolles und achtsames Miteinander erarbeitet, um einen sicheren Raum für alle zu schaffen.
Nach dem Abendessen setzten wir uns auf spielerische Weise mit den Themen des Mädchenbeirats auseinander und bereiteten uns so gut auf den intensiven Samstag vor.

Samstag: Diskussion, Kriterien & Projektentscheidungen

Der Samstag startete mit einem Überblick über die Projekte des Vorjahres und deren aktuellen Stand. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen jene Kriterien, die für die Auswahl der Projekte 2025 entscheidend sein sollten.

Nach einer kurzen Aktivierungspause begann die Vorstellung der eingereichten Projekte. Begriffe wurden geklärt, Fragen gestellt und jeder konnte persönliche Eindrücke und Gedanken festhalten.
In einer ersten Plenumsrunde präsentierten die Teilnehmer
innen ihre Favoriten und erklärten, was ihnen daran besonders wichtig erscheint. Schritt für Schritt entstand so ein klares Bild davon, welche Projekte die Gruppe weiterverfolgen wollte.

Nach einer Pause begann die entscheidende Phase: Diskussionen, Argumente, Abwägen, Einordnen. Die Gruppe arbeitete sehr konzentriert und wertschätzend miteinander – und einigte sich schließlich auf fünf Projekte, die im Jahr 2026 umgesetzt werden sollen.

Pizza, Lagerfeuer & Musik: Ein Abend zum Feiern

Am Samstagabend feierten wir die gemeinsame Entscheidung mit einer großen Runde Pizza.
Danach ging es – wie jedes Jahr – zur Feuerschale. Diesmal mit Gitarre: Es wurde gesungen, gelacht, geredet und Marshmallows gebraten oder verbrannt. Die Stimmung war warm, fröhlich und eng verbunden – ein echtes Highlight des Wochenendes.

Sonntag: Abschluss & gemeinsamer Brunch

Am Sonntag checkten wir aus dem Bildungshaus aus und trafen uns in Wels zu einem gemütlichen Brunch. Die Mädchen nutzten die Gelegenheit, um das Wochenende Revue passieren zu lassen, letzte Gedanken zu teilen und sich voneinander zu verabschieden.

Danach machte sich die Gruppe – müde, erfüllt und zufrieden – wieder auf den Weg nach Hause.

Ein inspirierendes Wochenende voller Engagement

Der Mädchenbeirat 2025 war geprägt von Motivation, Mut, kritischem Denken und sehr viel Freude.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer*innen für ihr Engagement, ihre Expertise und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Wir freuen uns auf die Umsetzung der ausgewählten Projekte im kommenden Jahr!

Der Mädchenbeirat mit den ausgewählten Projekten.

Der Mädchenbeirat mit den ausgewählten Projekten 2025!

Beim Mädchenbeirat sind alle willkommen, die sich als Mädchen fühlen:

cis, inter* und trans Mädchen können beim Mädchenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Mädchen*“ und „Frau*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.
Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise „Mädchen*/Frau*” von uns nicht verändert.