Selbst- & Fremd­wahr­nehmung

Schwarze Mädchen erforschen die Effekte, die Stigmatisierung auf sie haben und erlernen Wege diese Effekte aufzubrechen

Ein Projekt in Kooperation mit der Schwarzen Frauen Community, Wien (www.schwarzefrauencommunity.at)

So beschreiben sich die Projektleiter*innen selbst:

“Schwarze Mädchen und junge Frauen beginnen bereits im Kindergartenalter, aufgrund rassistischer Erfahrungen , ihr Aussehen zu hinterfragen. Eine Tatsache, die sich auf dem Weg des Erwachsenwerdens noch verstärkt. Dies kann zu Selbstzweifel bis zu körperliche und psychische Selbstverletzungen, wie zum Beispiel Essstörungen, Depression und Panikzuständen führen. Während des ganzen Projektjahrs wird es daher immer wieder zu relevanten Themen von einer Psychologin geleitete Workshops geben und im Bedarfsfall auch Einzelgespräche. Neben der Auseinandersetzung mit den persönlichen Krisen, Hindernissen auf dem Weg zum Leben des eigenen Potenzials, in psychologisch geleiteten Gesprächen wird es kreative Wege des Umgangs damit geben. Die Mädchen und jungen Frauen erhalten die Möglichkeit sich selbst zu präsentieren, mit Kleidern, Accessoires und auch wenn erwünscht, einem Berufswunsch. In einem Fotoshooting, dessen Motive mit den Mädchen individuell erarbeitet werden, entstehen kunstvolle ästhetische Darstellungen ihrer selbst.”

Wann?

Jänner bis Oktober 2021

Wo?

Wien

Wer kann mitmachen?

In Wien lebende, afrikanische und afro-österreichische Mädchen, sowie minderjährige geflüchtete Mädchen, im Alter zwischen 14-20 Jahren. Besonders auch alle jungen Mädchen mit Migrationserfahrung, die von Problemstellungen, wie z.B. Diskriminierung, Gewalt, Schulproblemen, Konflikte in der Schule, in der Familie, am Wohnort, betroffen sind.

Bildurheberrechte: Schwarze Frauen Community

Beim Mädchenbeirat sind alle willkommen, die sich als Mädchen fühlen:

cis, inter* und trans Mädchen können beim Mädchenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Mädchen*“ und „Frau*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.
Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise „Mädchen*/Frau*” von uns nicht verändert.