Vielfalt im Arbeitsleben

Ein Projekt in Kooperation mit Sindbad, Innsbruck (www.sindbad.co.at/standorte/innsbruck)

 

So beschreiben sich die Projektleiter*innen selbst:

“Sindbad vermittelt Mädchen und junge Frauen in einem 8-monatigen Mentoringprogramm eine 1:1 Beziehung zu einer Mentorin und sensibilisiert dabei für berufliche Diversität und leistet wichtige Aufklärungsarbeit. Denn über 50% der Mädchen entscheidet sich nach dem Pflichtschulabschluss für einen der drei Lehrberufe Friseurin, Einzelhandelskauffrau oder Bürokauffrau. Diese Arbeitsfeldern sind aber häufig von prekären Arbeitsbedingungen wie Teilzeit, Flexibilisierung, Wochenendarbeit und schlechter Bezahlung betroffen. Die Gründe für diese beschränkten beruflichen Perspektiven finden sich allerdings nicht in fehlenden Zielen oder Wünschen junger Frauen, sondern vielmehr in sozialen Strukturen, die nach wie vor gesellschaftlich vorgelebt werden. Das Mentoringprogramm wird durch kostenlose Trainingsmodule wie Frauen in bisher noch von Männern dominierten Berufen, Diversität im Lehrberuf und Storytelling – Frauen in Führungspositionen begleitet und von professionelle Trainer*innen aus dem Sindbad Netzwerk angeleitet.”

Wann?

Frühjahr 2022 / Staffel III ab November 2022

Wo?

Innsbruck, Tirol

Wer kann mitmachen?

Schülerinnen zwischen 14 und 19, im 9. Schuljahr oder Ausbildungsabbrecherinnen nach dem 9. Schuljahr

Beim Mädchenbeirat sind alle willkommen, die sich als Mädchen fühlen:

cis, inter* und trans Mädchen können beim Mädchenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Mädchen*“ und „Frau*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.
Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise „Mädchen*/Frau*” von uns nicht verändert.