Projekte des Mädchenbeirats

Laufende Projekte

Vienna Girls Remixed

„Vienna Girls Remixed“ ist ein Projekt welches Mädchen und junge Frauen verbindet zwischen 14 und 25 Jahren aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten, die sich sonst kaum begegnen würden. In Workshops, individuellen Treffen und einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung verlassen sie ihre „Bubble“, tauschen sich über Erfahrungen, Wünsche und Herausforderungen aus und stärken gegenseitige Solidarität. So entsteht ein Raum für Empowerment, Dialog und ein solidarisches Miteinander in Wien.

Girls Treff

Der Girls-Treff in Gmunden bietet Mädchen und jungen Frauen ab 13 einen sicheren, offenen Raum zum Austausch, Kreativsein und Wachsen. Bei monatlichen Treffen, Workshops und Freizeitaktivitäten geht es um Themen wie Körper, Beziehungen, Mental Health oder Schule – und um viel Spaß. Das Angebot ist kostenlos, vertraulich und offen für alle, auch für inter*, trans und nicht-binäre Jugendliche. Die Girls bestimmen die Inhalte aktiv mit. Ziel ist es, Selbstbewusstsein, Gemeinschaft und Solidarität zu stärken – damit jede weiß: Ich bin nicht allein, ich bin wertvoll.

MIRA

MIRA ist ein wöchentliches Angebot für junge Frauen zwischen 18 und 27 Jahren mit Flucht- oder Migrationserfahrung im 15. Wiener Bezirk. In einem geschützten Raum können sie sich austauschen, informieren und stärken – begleitet von Sozialarbeiterinnen, Dolmetscherinnen, einer Hebamme, Gesundheitslotsin und jungen freiwilligen Mitarbeiterinnen. Themen wie körperliche und mentale Gesundheit, Verhütung, Schwangerschaft, Beziehungen und Rollenbilder stehen im Mittelpunkt. MIRA bietet Orientierung, Wissen und Gemeinschaft – und unterstützt junge Frauen dabei, ihren eigenen selbstbestimmten Weg zu gehen.

Power Girls!​

Power Girls stärkt junge Frauen darin, gängige Rollenbilder zu hinterfragen und ihren eigenen Weg selbstbewusst zu gehen. In einem sicheren Raum dürfen Fehler passieren, Selbstzweifel geteilt werden und echtes Selbstvertrauen wachsen. Statt sich anzupassen, lernen die Teilnehmerinnen, ihre Stärken zu erkennen – darunter auch ihre emotionale Intelligenz als wichtige Ressource für Führung, Innovation und gesellschaftlichen Wandel. Das Projekt entsteht in Kooperation zwischen Failstunde – Für eine positive Fehlerkultur!, Power Up! und dem Jugendbildungszentrum Mödling.

SistersACT

SistersACT bietet Mädchen und jungen Frauen ab 14 Jahren in Kärnten einen geschützten Raum, um sich mit ihren Erfahrungen, Stärken und Wünschen auseinanderzusetzen. Mithilfe von Theatermethoden wie Bild- und Forumtheater – entwickelt für das Sichtbarmachen und Verändern von Ungerechtigkeiten – können Gefühle und Erlebnisse ausgedrückt werden, die schwer in Worte zu fassen sind. Gemeinsam werden alternative Handlungsmöglichkeiten erprobt, die Mut machen und zeigen: Ich kann etwas verändern. Begleitet von einer erfahrenen Theater- und Sozialpädagogin entsteht ein sensibler, intersektionaler Raum, in dem jede Teilnehmerin neue Ausdrucksformen, Selbstbewusstsein und konkrete Strategien für schwierige Situationen mitnehmen kann.

Vergangene Projekte

Mädchenpower – Frauenpower

Selfempowerment für in Österreich lebende Schwarze Mädchen und Frauen – dieses Projekt bietet einen stärkenden Platz zum Austauschen und kreativ und künstlerisch Experimentieren.

Das kannst du selbst, bestimmt! (Teil 2)

Die Bewohner*innen der Notwohnung entwickeln Ideen, mit denen sie selbstbestimmt Dinge nutzen können, die normalerweise weggeworfen werden und dokumentieren ihre Prozesse des Schaffens für andere junge Frauen* in einer Broschüre.

Techment Girlpower

Beruflich erfahrene Technikerinnen* geben ihr fachliches Wissen und ihre Erfahrungen als Mentorinnen* an junge Frauen* in Ausbildung weiter – sie bauen Netzwerke auf, tauschen sich aus und stärken sie in ihrer beruflichen Position und ihrem Selbstbild.

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Beim Mädchenbeirat sind alle willkommen, die sich als Mädchen fühlen:

cis, inter* und trans Mädchen können beim Mädchenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Mädchen*“ und „Frau*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.
Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise „Mädchen*/Frau*” von uns nicht verändert.