Die 20er Mädchenredaktion

Ein Projekt in Kooperation mit Tiroler Straßenzeitung 20er, Innsbruck 

So beschreiben sich die Projektleiter*innen selbst:

“Die 20er-Mädchenredaktion wird im Sommer 2024 zum ersten Mal stattfinden. Sie bietet Mädchen und jungen Frauen im Alter von 16 bis 26 Jahren Gelegenheit, eigene Themen zu setzen, Artikel zu recherchieren und das journalistische Handwerk zu erlernen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Text werden die Mädchen in wöchentlichen Workshops von den Redakteurinnen der Tiroler Straßenzeitung angeleitet. Im gemeinsamen Austausch nehmen wir uns frauenpolitischen Themen vor und brechen mit Tabus. Die fertigen Artikel dieses besonderen Ausbildungsformats füllen eine Ausgabe der Tiroler Straßenzeitung und werden so einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht.”

Wann?

Das Projekt wird im Sommer 2024 durchgeführt.

Wo?

In der Redaktion der Tiroler Straßenzeitung 20er in Innsbruck.

Wer kann mitmachen?

Der Workshop richtet sich an Mädchen und junge Frauen zwischen 16 und 26 Jahren.

Warum wir das machen?

Weil wir überzeugt davon sind, dass junge Frauen viel zu sagen haben. Im 20er sollen sie eine Stimme bekommen.

Bildurheberrechte: Theresa Girardi

Beim Mädchenbeirat sind alle willkommen, die sich als Mädchen fühlen:

cis, inter* und trans Mädchen können beim Mädchenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Mädchen*“ und „Frau*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.
Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise „Mädchen*/Frau*” von uns nicht verändert.